How to be an Ally - Möglichkeiten und Konzepte des Verbündetseins

Der Begriff „Allyship“ ist in den letzten Jahren immer bedeutsamer geworden – doch welche Konzepte und Praxen verbergen sich eigentlich hinter dem Begriff und wie kann man selbst das eigene Verbündetsein mit marginalisierten Gruppen entwickeln, ausbauen, üben und verstetigen?

Status:

Warteliste/Ausgebucht

Bildungsurlaub:

Ja

Zeitraum:

12. – 15.08.2024

Zeitplan:

  • Montag, 12.08.2024: Anreise um 13:00 Uhr
  • Donnerstag, 15.08.2024: Abreise gegen 14:00 Uhr

Ort:

lila_bunt, Prälat-Franken-Straße 22, 53909 Zülpich

Zielgruppe:

all gender

Personenanzahl:

Maximal 15 Personen

Kooperation:

Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Willi-Eichler Akademie statt

Seminarnummer:

S-2024-13

Verfügbarkeit Betten:

0 Einzelzimmer, 0 Betten im Doppelzimmer

Preis:

  • Ab 270 €

Das Seminar ist in NRW, Bremen, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Saarland als Bildungsurlaub anerkannt. Die Anerkennung in anderen Bundesländern ist möglich, muss aber drei Monate vor Seminaranfang beantragt werden.

Der Bildungsurlaub kann auch als normales Seminar belegt werden.

Inhalte des Seminars

Der Begriff „Allyship“ ist in den letzten Jahren immer bedeutsamer geworden – doch welche Konzepte und Praxen verbergen sich eigentlich hinter dem Begriff und wie kann man selbst das eigene Verbündetsein mit marginalisierten Gruppen entwickeln, ausbauen, üben und verstetigen?

In diesem intersektionalen Ally-Workshop wollen wir genau diesen Fragen nachgehen! Das Seminar lädt dazu ein, einen Blick in die Geschichte zu werfen, um historisch gewachsene Machtstrukturen und Diskriminierungsformen des Rassismus und des Patriachats zu verstehen und deren Kontinuitäten bis heute nachvollziehen und in unserem eigenen Handeln erkennen zu können. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf postkoloniale, queer-feministische Perspektiven.

Wir schauen uns verschiedene Beispiele von Allyship im Laufe der Geschichte an und arbeiten die Unterschiede zwischen „Performative Allyship“ und „True Allyship“ heraus. Darauf aufbauend erarbeiten und reflektieren wir die eigene Ally-Praxis, tauschen uns mit anderen Allies über Herausforderungen im Alltag aus und erarbeiten gemeinsame Handlungs- und Interventionsstrategien.

Der Workshop setzt eine hohe Bereitschaft der Selbstreflexion und der Auseinandersetzung mit den eigenen internalisierten Vorurteilen, Privilegien und/oder Diskriminierungserfahrungen voraus.


Referent*in

Ajayini Sathyan (sie/ihr) ist Referent*in, Educator, zertifizierte Queer Peer-Berater*in, Künstler*in und Spoken word performer*in aus Tamil Nadu und arbeitet zu den Themen kulturelle Herkunft, (Neo)Kolonialismus, Critical whiteness, Geschlecht und Sexualität.

In Kooperation mit

Wichtiger Hinweis
Die Anmeldung für dieses/n Seminar/Bildungsurlaub erfolgt über unseren Kooperationspartner, die Willi Eichler Akademie.
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