Opferschutz statt Täterschutz - Psychische Gewalt und narzisstischen Missbrauch erkennen und Safer Spaces schaffen

Dieses Seminar richtet sich gezielt an Nicht-Betroffene, Angehörige & Allies, die einen Einblick in das Thema erhalten und an der Erschaffung von Safe(r) Spaces mitwirken möchten.

Es soll Nicht-Betroffene für subtile Formen psychischer Gewalt, die Abläufe narzisstischen Missbrauchs im familiären, beruflichen, freundschaftlichen oder partnerschaftlichen Kontext sowie Missbrauchs- und Narzissmus-Mythen sensibilisieren.

Zugleich wird auch der gesamt-gesellschaftliche Aspekt nicht außer Acht gelassen, denn soziale Ungerechtigkeiten wie Rassismus, Sexismus & andere Diskriminierungsformen basieren ebenso auf einem Mangel an Empathie wie Partnerschaftsgewalt.

Status:

Abgesagt

Bildungsurlaub:

Nein

Zeitraum:

30.08. – 01.09.2024

Zeitplan:

  • Freitag, 30.08.2024: Anreise um 16:00 Uhr, gemeinsamer Start um 17:00 Uhr
  • Sonntag, 01.09.2024: Abreise um 14:00 Uhr

Ort:

lila_bunt, Prälat-Franken-Straße 22, 53909 Zülpich

Zielgruppe:

all gender

Personenanzahl:

Maximal 15 Personen

Seminarnummer:

S-2024-15

Verfügbarkeit Betten:

2 Einzelzimmer, 4 Betten im Doppelzimmer

Preis:

  • Ab 330 €
  • Einzelzimmer: 390 €
  • Doppelzimmer: 330 €

Dieser Betrag beschreibt das Minimum, um das Seminar stattfinden zu lassen. Solltest du mehr Geld zur Verfügung haben, bitten wir dich über das Spendenformular eine Seminarplatzspende vorzunehmen, um anderen einen (Soli-)Platz zu ermöglichen und lila_bunt zu helfen auch in Zukunft Formate dieser Art anbieten zu können. Spende dazu an lila_bunt mit dem Verwendungsnachweis: „Soliplatzspende“.

Solltest du einen Soliplatz mit Reduktion des Teilnahmebeitrags benötigen, um an dem Seminar teilnehmen zu können, schreibe das bitte in deiner Anmelde-Email an uns.

Inhalte des Seminars

Dieses Seminar richtet sich gezielt an Nicht-Betroffene, Angehörige & Allies, die einen Einblick in das Thema erhalten und an der Erschaffung von Safe(r) Spaces mitwirken möchten.

Es soll Nicht-Betroffene für subtile Formen psychischer Gewalt, die Abläufe narzisstischen Missbrauchs im familiären, beruflichen, freundschaftlichen oder partnerschaftlichen Kontext sowie Missbrauchs- und Narzissmus-Mythen sensibilisieren.

Zugleich wird auch der gesamt-gesellschaftliche Aspekt nicht außer Acht gelassen, denn soziale Ungerechtigkeiten wie Rassismus, Sexismus & andere Diskriminierungsformen basieren ebenso auf einem Mangel an Empathie wie Partnerschaftsgewalt.

Betroffene & Überlebende erfahren psychische Gewalt nicht nur durch die Täter*innen selbst, sondern meist auch in Form von Victim Blaming während & nach dem Missbrauch: durch das eigene Umfeld, die Medien oder im Netz.

Das Seminar soll die Teilnehmenden für all diese Problematiken sensibilisieren, Möglichkeiten der aktiven Hilfe aufzeigen, und abschließend einen Einblick in die aktuelle Rechtslage sowie nötige Grundlagen für die Erschaffung von Safe(r) Spaces und Strukturen aufzeigen, die Täterschutz entgegenwirken.

Für die inhaltliche Ausrichtung auf individuelle Fragestellungen/Themen oder Unsicherheiten können sich die Teilnehmenden an die Referentin Lisa Jureczko wenden: contact@lisa-jureczko.com

Nach dem Seminar sollen die Teilnehmenden selbst als Multiplikator*innen agieren können und mit dem neuen Wissen eine bessere Stütze für Betroffene von psychischer Gewalt im eigenen Umfeld sein.

Referent*in

Lisa Jureczko (Pronomen: sie/ihr) ist selbst Überlebende von narzisstischer und psychischer Gewalt. Durch ihre Expertise als systemischer Coach und durch psychologische Weiterbildungen ist sie auch fachlich wie professionell geeignet, um Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

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